Wheelchair on tour

Reisen im Rollstuhl: Geht nicht – gibt's nicht

Schlagwort: barrierefrei

Hotelliste – Barrierefrei von Kopenhagen bis Berlin

Kopenhagen

Tivoli Hotel
Arni Magnussons Gade 2
1577 Copenhagen V
www.tivolihotel.com

Køge

Comwell Køge Strand
Strandvejen 111
4600 Køge
www.comwellkogestrand.dk

Achtung, Zimmer ist nicht uneingeschränkt rollstuhlgerecht, aber ebenerdig und wir sind zurecht gekommen.

Rødvig

Stevns Klint Strandpension
Klintevej 28
4673 Rødvig
www.strandpension.dk

Achtung, bei uns hat die Buchung nicht geklappt und wir mussten mehr schlecht als recht im Rødvig Kro nächtigen (der gehört wohl dazu), hier garantieren wir für nichts.

Stege

Motel Stege
Provstestræde 4
4780 Stege
www.motel-stege.dk

Kein Luxus, Zimmer nicht nach Din-Norm, aber gut benutzbar.

Marielyst

Oldfruen bed & breakfast
Marielyst Strandvej 25
4873 Væggerløse
www.oldfruen.dk

Schönes, geräumiges Appartment und relativ günstig

Rostock

Hotel Sportforum
Kopernikusstr. 17 A
18057 Rostock
www.hotel-sportforum.com

Schönes, barrierefreies Zimmer, sehr hilfsbereites Personal

Güstrow / Gremmelin

Gut Gremmelin
Am Hofsee 33
18279 Gremmelin
www.gutgremmelin.de

Etwas ab vom Radweg, aber wunderschön mit hervorragendem Essen.

Näher am Radweg, aber die barrierefreien Zimmer waren schon ausgebucht, als wir es versucht haben:

Kurhaus am Inselsee
Heidberg 1
18273 Güstrow
www.kurhaus-guestrow.de

Waren

Hotel Radlon
Kietzstr. 13 A
17192 Waren-Müritz
www.radlon.de

Schönes, barrierefreies Zimmer und sehr nettes Personal

Neustrelitz

Alter Kornspeicher
Am Stadthafen 5
17235 Neustrelitz
www.alterkornspeicher.de

Zimmer sehr schön und barrierefrei

Fürstenberg

Jugendherberge Ravensbrück
Straße der Nationen 3
16798 Fürstenberg/Havel
www.jugendherbergen-berlin-brandenburg.de/de-de/jugendherbergen/ravensbrueck646/portraet

Für Jugendherberge super

Zehdenick

Havelschloss Zehdenick
Schleusenstr. 15 B
16792 Zehdenick
www.havelschloss.de

Achtung, Bad ist nicht barrierefrei. Man kommt rein, aber Rollstuhlfahrer können nicht duschen. Ansonsten riesengroßes, schönes Appartment.

Oranienburg

Stadthotel Oranienburg
André-Pican-Str. 23
16515 Oranienburg
www.stadthotel-oranienburg.de

Zimmer in Ordnung, Restaurant unbedingt empfehlenswert!

Tour Tag 11: Auf flacher Strecke nach Zehdenick

Brandenburg – eine Strecke für Flachlandtiroler

Ab Fürstenberg wird die Strecke deutlich flacher und war für uns Flachlandtiroler bei großer Hitze angenehm zu fahren. Angenehm war auch, dass der Radweg häufig durch den Wald und an Seen entlang führt, was zu häufigen Pausen eingeladen hat, zumal die Etappe nicht lang war, so dass wir nicht hetzen mussten.

Erwähnenswert ist noch die hervorragende Versorgung mit Blau- und Brombeeren am Wegesrand, wenn Ihr im August da seid. Lecker.

Biergarten am Wallapoint bei Zehdenick

Beste Pausenversorgung am Wallapoint

Pause im Biergarten

Weil es wirklich heiß war und wir Zeit totzuschlagen hatten, damit wir nicht zu früh im nächsten Hotel ankamen, haben wir eine längere Pause im Biergarten des Wallapoint eingelegt – direkt an der Havel gelegen und unbedingt empfehlenswert.

Hacker rudelweise in Mildenberg

Weiter ging es dann durch die wunderschöne Tonstichlandschaft Richtung Mildenberg. Hier bot sich dann im Ziegeleipark eine Attraktion der etwas anderen Art: Es wurde gerade für das Chaos Communication Camp 2015 aufgebaut, entsprechend interessante Leute liefen rum, die sich sehr für die Technik unserer Handbikes interessierten. Sehr offene und sympathische Menschen.

Man wollte uns auch gleich für die nächste Ausgabe des Camps gewinnen – das schwache Argument, dass ich schon froh bin, wenn ich beim Computer den Anschaltknopf finde, galt da nicht. Mal sehen…

Übernachtung im Havelschloss Zehdenick

Zimmer im Havelschloss Zehdenick

Zimmer im Havelschloss

In Zehdenick hatten wir ein Zimmer im Havelschloss gebucht – und bekamen ein ganzes Appartment mit kleiner Küche und enorm viel Platz. Leider ist das Bad nicht barrierefrei, ansonsten ist das Havelschloss auch zu empfehlen – besonders wegen der sehr netten Besitzerfamilie.

Bad im Havelschloss Zehdenick

Wermutstropfen: Das Bad im Havelschloss

Tour Tag 8: Durch die mecklenburgische Schweiz nach Waren

Navigationshilfe aus Gremmelin

Nach der wenig erbaulichen Hinfahrt zum Gut Gremmelin haben wir uns von der sehr hilfsbereiten Rezeption einen deutlich besseren Rückweg erklären lassen. Außerdem haben wir auch ein Karte der Region bekommen, so dass wir den Weg nach Waren problemlos antreten konnten.

Reden wir übers Wetter…

444,4 km auf der Uhr

Zum Schnapszahl fotografieren hat es gereicht

Der achte Tag unserer Handbike – Tour war der einzige, an dem das Wetter etwas weniger schön war. Auch wenn der Nieselregen nie gereicht hat, um die Regensachen rauszuholen, zum Fotografieren hatte ich keine Lust…

Mecklenburgische Schweiz im Nieselregen

Der Radweg ist problemlos befahrbar und gut ausgeschildert, allerdings wurde uns auch klar, warum die mecklenburgische Schweiz nicht mecklenburgische Tiefebene heißt – es ist schon ganz schön hügelig, mit den entsprechenden Grip – Problemen bei nassem Untergrund. Alles in allem sind wir aber mit dem Handbike gut durchgekommen.

Vor Loppin führt der Radweg ca. 7 km über unbefestigte Wege durch den Wald. Die Waldwege sind zwar halbwegs gut befahrbar, man kommt aber doch deutlich langsamer und mühsamer voran, als auf Asphalt, das sollte man einplanen.

Umfahrung bei Jabel

In Loppin führt der Radweg rechts lang. Um den (laut Reiseführer) steilen Anstieg auf einem unbefestigten Weg vor Jabel zu umgehen, sind wir hier links abgebogen und haben das Stück auf der Landstraße über Kleeberg nach Jabel umfahren. Das war landschaftlich auch schön und hat gut geklappt, die Straße ist kaum befahren. Die Umfahrung ist also durchaus nachahmenswert.

Hotel: Radlon in Waren an der Müritz

In Waren selbst haben wir im Hotel Radlon übernachtet. Das Radlon ist, wie der Name ja schon vermuten lässt, auf Radtouristen ausgerichtet. Im Radlon gibt es schöne barrierefreie Zimmer mit Balkon und Seeblick, einen integrierten Fahrradverleih, wo man auch Ersatzteile kaufen kann, und sehr freundliches und hilfsbereites Personal. Also wieder eine Empfehlung für dieses Hotel.

Blick vom Balkon im Radlon Waren

Blick vom Balkon im Radlon

Waren an der Müritz: einen Besuch wert

Waren an der Müritz ist auch einen Besuch wert, die Altstadt ist schön restauriert und touristisch ganz gut erschlossen, man sollte sich abends einen Stadtbummel gönnen. Den sollte man auch mit dem Abendessen verbinden, denn im Radlon gibt es nur tagsüber etwas zu essen. Da das Hotel aber wirklich zentral in Waren gelegen ist, ist die abendliche Nahrungsbeschaffung kein Problem.

Tour Tag 6: Chaos-Tag nach Rostock

Fähre fahren mit Hindernissen

„Das wird ein Pausentag, nur etwas über 30 km und zwei Stunden Schiff fahren.“ So gingen wir den Transit von Marielyst nach Rostock an. Bis zum Fährhafen Gedser stimmte das auch, die Strecke von Marielyst nach Gedser war einfach unspektakulär. Und ich hatte geschworen, dass Fähre fahren mit Fahrrädern ohne Reservierung problemlos klappt, man kann einfach, wenn man am Hafen ankommt, Tickets kaufen und rollt aufs Schiff.

Grundsätzlich würde ich das auch weiter schwören. Ich würde allerdings trotzdem

kaputter scandlines automat

Das ganze Problem in einem Bild

dringend empfehlen, Tickets vorab bei Scandlines zu kaufen. Wir hatten nämlich das Problem, dass der einzig funktionierende Ticketautomat nur Bargeld nahm. Und zwar dänische Kronen.

In Dänemark bezahlt niemand bar, da wird sogar das Eis per Kreditkarte bezahlt… und wir hatten unsere Kronen längst ausgegeben, wer fährt schon mit Fremdgeld zurück nach Deutschland.

Nun ist es so, dass der Hafen Gedser menschenleer ist. Niemand da, den man fragen könnte, ob es Alternativen gibt, keiner, den man fragen könnte, wo der nächste Geldautomat ist…

Dank dänischer Hilfsbereitschaft klappt alles

Also zurück nach Gedser City, um nach Geldautomaten zu fragen. Gibt es da keinen. Doof. Uns wurde dann bei wachsender Verzweiflung sehr unbürokratisch geholfen, Danke an die Betreffenden!

Mit ausreichend Bargeld versorgt und erfolgreich besorgten Tickets ging es dann recht problemlos auf die Fähre, wir parkten dann gemütlich zwischen LKW und Reisebussen, damit wir es nicht so weit zum Aufzug haben. Die Überfahrt selber war auch unspektakulär, schade war, dass wir nicht ins Freie konnten, der Lift geht nur bis zu den unteren Decks.

Kreuz und quer durch Rostock

In Rostock angekommen wollten wir nach dem Tickettheater eigentlich nur noch ins Hotel… tja, das war ohne Stadtplan gar nicht so einfach. Wir hatten dank Google eine grobe Ahnung von der Richtung und sind da hingefahren. Da wir das Hotel Sportforum gebucht hatten, das direkt am Ostseestadion liegt, dachten wir, dass das Stadion schon ausgeschildert sein würde. War es nicht. Zwei Einheimische, die wir nach dem Weg gefragt haben, haben wir offenbar falsch verstanden (Mühe haben sie sich gegeben, keine Frage!), so dass wir noch 15 km durch Rostock gekreist sind, ehe wir im Hotel gelandet sind.

Hotel am Sportforum Rostock: echt barrierefrei

Hotel am Sportforum Rostock

Die Deko im Zimmer stimmt

Das war dann aber ein Volltreffer, das erste wirklich komplett rollstuhlgerechte Zimmer der Reise. Es ist zu merken, dass man sich hier wirklich um Barrierefreiheit bemüht. Das Restaurant im Hotel bietet keine kulinarische Offenbarung, wenn man Hunger hat und nicht mehr weg will, ist es aber OK. Das Frühstück passt für den Preis. Außerdem merkt man hier, dass auch im Service Inklusion gelebt wird. Alles in Allem unbedingt eine Übernachtungsempfehlung.

Tag 2 in Kopenhagen: Licht und Schatten im Tivoli

Der Tivoli gehört zum Kopenhagenbesuch, aber…

Urlaub in Kopenhagen, ohne im Tivoli gewesen zu sein geht nicht. Sagen alle. Also wollten wir uns den Vergnügungspark in Kopenhagens Zentrum am zweiten Tag ansehen.

Tivoli in Kopenhagen

Die Preisgestaltung im Tivoli: Sowohl Rollstuhlfahrer als auch Begleitpersonen zahlen den vollen Eintrittspreis, für die Fahrgeschäfte muss man nochmal extra zahlen. Hier würde dann die Begleitperson umsonst mit dürfen.

Fahrgeschäfte? Wir müssen leider draußen bleiben

Karussell im Tivoli Kopenhagen

Wer hoch hinaus will…

Theoretisch, denn wir haben kein einziges Fahrgeschäft gefunden, das von kompletten Rollstuhlfahrern benutzbar gewesen wäre. Wer noch ein wenig laufen kann, darf den Ausgang statt dem Eingang benutzen, um die Warteschlange zu umgehen. Dann den Behindertenausweis sowie das Ticket für die Fahrt beim Personal vorzeigen bzw. abgeben, dann kann es losgehen. Vorsicht: Auch wenn Euch erzählt wird, dass Ihr nur ein paar Schritte laufen können müsst, können die paar Schritte auch eine ziemlich lange Treppe sein.

Treppe im Tivoli Kopenhagen

… sollte ein „paar Schritte“ laufen können

 

Also guckt Euch gut an, ob ihr das hinkriegt, bevor Ihr Tickets kauft!

Barrierefreiheit? Modernes Zeugs

Auch sonst merkt man einfach, dass der Park aus einer Zeit ist, in der Barrierefreiheit kein Thema war. Die Wege im Tivoli sind teilweise recht steil (sogar der zur Behindertentoilette), viele Läden sind nur über Stufen erreichbar. Wenn es

steile Rampe zum Restaurant im Tivoli

Rampe zum Restaurant im Tivoli

Rampen gibt, sind diese so steil, dass man ohne Hilfe keine Chance hat. Es ist natürlich klar, dass man einen historischen Vergnügungspark mitten in der Stadt nicht komplett und für alle zugänglich umbauen kann.

Umso ärgerlicher fanden wir es aber, dass die Begleitperson voll zahlen muss. Sie ist bei Rollstuhlfahrern, die mehr Hilfe benötigen, wirklich gut beschäftigt.

Der Tivoli kann sich trotzdem lohnen

Ansonsten ist im Tivoli eine schöne Atmosphäre und es gibt viel zu gucken in dem wirklich schön gestalteten Park. Besonders abends, wenn es dunkel wird, ist der Tivoli schön beleuchtet.

Abendliche Beleuchtung im Tivoli Kopenhagen

Abendliche Beleuchtung im Tivoli

Gegessen haben wir, nachdem wir die Rampe am Eingang des Restaurants überlebt haben, auch gut (und natürlich enorm teuer). Ihr solltet Euch aber gut überlegen, ob Euch der Tivoli den Eintrittspreis von 99 Dkk wert ist, mehr als gucken und kaufen wird für die meisten nicht drin sein.

Das Hotel in Kopenhagen – ganz schön, aber…

Hotel Tivoli

Buchen und fluchen – der Start ist erstmal schlecht

Gebucht haben wir ein barrierefreies Zimmer im Hotel Tivoli, Schriftzug Tivolinach unseren Recherchen eines der für Kopenhagener Verhältnisse günstigeren Hotels, die barrierefreie Zimmer anbieten. Theoretisch jedenfalls, denn als nach unserer Ankunft die Verwirrung an der Rezeption stieg stellte sich heraus, dass bei der Reservierung die Info, dass wir ein barrierefreies Zimmer gebucht hatten, leider leider verloren gegangen ist. Alle barrierefreien Zimmer waren natürlich ausgebucht… super Start.

Nicht barrierefreies Badezimmer - ging aber für uns

Das Bad im nicht barrierefreien Zimmer

Nach Inspektion des „normalen“ Zimmers beschlossen wir, dass wir auch damit klar kommen, ideal ist das aber sicher nicht. Also lasst Euch bei der Buchung um Himmels Willen bestätigen, dass ein barrierefreies Zimmer reserviert ist, ich konnte auch beim wiederholten Durchlesen des Mailverkehrs nicht herausfinden, wo ich etwas falsch gemacht haben soll.

Ansonsten passt alles

Sonst ist das Tivoli aber ein Hotel, das für Rollstuhlfahrer zu empfehlen ist. Das Personal ist überwiegend hilfsbereit, drängt sich aber nicht auf (das heißt: ab und zu muss man nachfragen). Die Zimmer sind sauber und die barrierefreien Zimmer sind auch geräumig genug.

Das Frühstück, das in unserem Angebot inklusive ist, ist in Ordnung. Frühstück gibt es im riesig großen Kongresssaal als Buffet, trotz der Größe ist die Akustik zum Glück recht angenehm und auch bei vielen Frühstücksgästen wird es nicht zu laut. Das Buffet ist guter Hotelstandard, nichts weltbewegendes, aber jeder sollte was für seinen Start in den Tag finden (zum Glück auch frisches Obst, Müsli, Joghurt und so). An die Sachen, die im oberen Bereich aufgebaut sind, kommt man allerdings nicht ohne Hilfe heran, und diese Hilfe muss man dann auch recht aktiv suchen.

Großer Pluspunkt: die Gepäckaufbewahrung

Eine längere Handbiketour mit eigenem Gepäcktransport bringt halt doch einen Haufen Zeug mit sich, der erst mal untergebracht werden will. Da wir weder das Zimmer mit unseren Handbikes teilen noch die guten Stücke am hoteleigenen Fahrradständer dem Niesel- bis Dauerregen sowie neugierigen Touristen aussetzen wollten, waren wir sehr froh über den riesigen Raum zur Gepäckaufbewahrung, in dem wir die Handbikes lassen konnten.

Der Aufzug: Auf Rekordjagd

Ärgerlich sind die Aufzüge. Vier Aufzüge (eigentlich, einer war offensichtlich defekt) für zwölf Stockwerke bei gut ausgebuchtem Hotel bedeutet zu Stoßzeiten warten. Lange warten. Wenn Du es nicht ändern kannst, mach einen Sport draus: Ich habe gewonnen. 17 Minuten, bis ich zum Frühstück kam. Da wurde dann allerdings schon sehr bald wieder abgebaut. Tja…

Planung – Der Urlaub beginnt auf dem Sofa

Kopenhagen – Berlin mit Handbike? Selber planen ist angesagt

Der Plan war gut: für einen so beliebten Radweg gibt es doch bestimmt Pauschalreisen, die einem eigene Arbeit ersparen…?

Nachdem sich herausstellte, dass sich kein kommerzieller Anbieter von Radtouren plan-707359_1280die Mühe machen will, die Tour mit barrierefreien Übernachtungsmöglichkeiten anzubieten, ging es ans selber planen.
Also, erst Strecken mit der richtigen Länge festlegen und die Städte zum Übernachten festlegen. Soweit kann man sich ja noch an den Anbietern orientieren…

Barrierefrei? Lieber genau nachfragen

Dann der spannende Teil: Hotels buchen. Eins steht fest: Nur weil ein Hotel in einem Buchungsportal angekreuzt hat, dass es barrierefreie Zimmer hat, heißt das noch lange nicht, dass man auch mit dem Rollstuhl reinkommt. Besser noch mal nachfragen, ob da wirklich keine Stufen zu bewältigen sind („Nein, nur die fünf vor der Eingangstür…“) und ob die Türbreite zur Rollstuhbreite passt.

Die Tour steht – hoffentlich

Planung Handbiketour Kooenhagen Berlin: manchmal zum Verzweifeln

Planung der Handbiketour: nicht immer einfach

Nach nur wenigen hysterischen Lachanfällen, einem Nachmittag Verzweiflung und einer Tourumplanung waren dann die Hotels aber irgendwann gebucht. Hoffe ich jedenfalls, ob es dann klappt, werden wir ja sehen.
Danach war dann nur noch das Problem des Gepäcktransportes zu lösen, das uns ja eigentlich der Pauschalreisenanbieter abnehmen sollte. Dank technischer Begabung des mitreisenden Schraubers war das aber kein großes Problem: Zwei Fahrradanhänger besorgt, Anhängerkupplung am Rollstuhl befestigt, Probefahrt mit Beladung (Bierkasten), funktioniert.

Anreise? Mietwagen!

Nun die Anreise: Da haben wir uns bequemerweise für einen Mietwagen entschieden, den wir dann in Kopenhagen abgeben können. Bahn oder Flugzeug wären sicher auch gegangen, aber wir haben ja doch eine ganze Menge Gepäck zu bewältigen, da ist ein Auto schon praktischer.

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