Kopenhagen – Berlin mit Handbike? Selber planen ist angesagt

Der Plan war gut: für einen so beliebten Radweg gibt es doch bestimmt Pauschalreisen, die einem eigene Arbeit ersparen…?

Nachdem sich herausstellte, dass sich kein kommerzieller Anbieter von Radtouren plan-707359_1280die Mühe machen will, die Tour mit barrierefreien Übernachtungsmöglichkeiten anzubieten, ging es ans selber planen.
Also, erst Strecken mit der richtigen Länge festlegen und die Städte zum Übernachten festlegen. Soweit kann man sich ja noch an den Anbietern orientieren…

Barrierefrei? Lieber genau nachfragen

Dann der spannende Teil: Hotels buchen. Eins steht fest: Nur weil ein Hotel in einem Buchungsportal angekreuzt hat, dass es barrierefreie Zimmer hat, heißt das noch lange nicht, dass man auch mit dem Rollstuhl reinkommt. Besser noch mal nachfragen, ob da wirklich keine Stufen zu bewältigen sind („Nein, nur die fünf vor der Eingangstür…“) und ob die Türbreite zur Rollstuhbreite passt.

Die Tour steht – hoffentlich

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Nach nur wenigen hysterischen Lachanfällen, einem Nachmittag Verzweiflung und einer Tourumplanung waren dann die Hotels aber irgendwann gebucht. Hoffe ich jedenfalls, ob es dann klappt, werden wir ja sehen.
Danach war dann nur noch das Problem des Gepäcktransportes zu lösen, das uns ja eigentlich der Pauschalreisenanbieter abnehmen sollte. Dank technischer Begabung des mitreisenden Schraubers war das aber kein großes Problem: Zwei Fahrradanhänger besorgt, Anhängerkupplung am Rollstuhl befestigt, Probefahrt mit Beladung (Bierkasten), funktioniert.

Anreise? Mietwagen!

Nun die Anreise: Da haben wir uns bequemerweise für einen Mietwagen entschieden, den wir dann in Kopenhagen abgeben können. Bahn oder Flugzeug wären sicher auch gegangen, aber wir haben ja doch eine ganze Menge Gepäck zu bewältigen, da ist ein Auto schon praktischer.