Die Strecke: super!

Tag zwei der Tour sollte uns von Køge nach Rødvig führen. Das Beschilderungsproblem scheint sich auf den Großraum Kopenhagen zu beschränken (oder wir finden die kleinen und unkonventionell aufgestellten Schilder jetzt besser), jedenfalls konnten wir die nur 38 km lange Strecke gut finden.

Der Weg ist durchweg gut ausgebaut und mit wenig Autoverkehr und so gut wie keinen nennenswerten Steigungen, so dass man es hier sehr gemächlich angehen kann und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke besichtigen sollte.

Schloss Vallø

Blick in den Innenhof von Schloss Vallø

Blick in den Innenhof von Schloss Vallø

Schloss Vallø liegt direkt an der Strecke und ist wirklich einen Beuch wert, der Park und der Innenhof sind frei zugänglich, das Schloss selbst allerdings nicht.

 

Stevns Fyr

Der Leuchtturm Stevns Fyr

Der Leuchtturm Stevns Fyr

Ebenfalls direkt am Weg liegt der Leuchtturm Stevns Fyr. Hier ist natürlich letztendlich nur bestaunen von unten möglich, aber das solltet Ihr Euch schon gönnen.

Natur, Natur, Natur

Abgesehen von den touristischen Sehenswürdigkeiten bietet die Strecke eine wunderschöne Landschaft in teilweise unberührter Natur mit vielen Pflanzen und Tieren entlang des Weges. Einfach ein Tag zum Seele baumeln lassen, besonders wenn das Wetter so gut ist wie bei uns.

Landschaft zwischen Koge und Rodvig

Das Hotel: ein Reinfall

Leider hatte der schöne Tag einen etwas ärgerlichen Abschluss. Wir hatten ein

Rampe im Rødvig Kro

„Rampe“ im Rødvig Kro. Ja, es ist eine Europalette.

rollstuhlgerechtes Zimmer in der Stevns Klint Strandpension gebucht. Da es dort keine Rezeption gibt, sollte der Schlüssel im Rødvig Kro abgeholt werden. Dazu gehört die Strandpension offensichtlich.

Beim Versuch, den Schlüssel zu kriegen, wurde mir eröffnet, dass wir doch im Hotel selbst übernachten, und zwar im zweiten Stock. Die nicht ganz unwichtige Information, dass wir mit Rollstuhl unterwegs sind, ist leider irgendwo verloren gegangen…

Wir haben dann zwar ein Zimmer im Erdgeschoss gekriegt, allerdings nur über eine Stufe erreichbar (bzw. dann über eine sehr provisorische Rampe), muffig riechend und mit einer Schwarzschimmelzucht im Badezimmer. Ehrensache, dass wir den vollen Preis dafür bezahlen durften.

Dusche mit Schimmel im Rødvig Kro

Dusche im Rødvig Kro

Alles in Allem also eine klare Warnung vor diesem Hotel. Wer was besseres kennt, immer her damit!