Der Plan: Møns Klint

Der Plan war gut: zwei Nächte in Stege übernachten, um Zeit zu haben, die Halbinsel Møn zu erkunden. Highlight sollten hier die Kreidefelsen Møns Klint sein. Die haben wir also als Ziel auserkoren.

Der Weg: Eine einzige Bergetappe

Hügel auf Mon

Noch’n Hügel

Der Weg ging zwar sehr malerisch auf ruhigen Wegen durch idyllische Felder, leider hatten wir aber auch wieder mit recht steilen Anstiegen samt Gegenwind zu tun. Ohne Radstandsverlängerung wäre hier nichts gegangen, und auch über die Motorunterstützung waren wir sehr froh, obwohl wir ja ohne Gepäck unterwegs waren.

Møns Klint: War nix

Zu den Kreidefelsen haben wir es letztendlich nicht geschafft. Zum Schluss teilt sich der Weg in einen Weg für Fahrräder und Fußgänger und einen für Autos auf. Brav nahmen wir den für Fahrräder und standen recht bald vor einer Steigung, die auf dem unbefestigten Weg auch mit Radstandsverlängerung, Motor und dem besten Willen nicht mehr zu machen war.

Da wir keinen dringenden Bedarf mehr verspürt haben, uns in die Autokarawane einzureihen und uns auf der Straße den Berg hochzuquälen, haben wir auf Møns Klint verzichtet.

Wenn Ihr sie sehen wollt, fahrt lieber mit dem Bus zu Møns Klint, oder Ihr versucht auf die letzten Meter die Straße, da wissen wir aber nicht, ob das funktioniert.

Schild Ostersoradweg

Schild 1 deutet direkt auf…

Hübscher Rückweg: War auch nix

Nun wollten wir ja wenigstens noch einen landschaftlich schönen Rückweg nehmen… da ist uns dann mal wieder

Schild Sackgasse

Schild 2. Nr. 2 hat Recht.

die extravagante Beschilderung dazwischen gekommen. Nur soviel: Wenn Ihr den Østersøradweg nehmt, das Schild in einen Feldweg führt und Ihr gleichzeitig ein Sackgassenschild seht, glaubt dem letzteren. Das erspart Euch viel Geholper, einen Weg, auf dem Ihr früher oder später garantiert nicht mehr weiter kommt, und einen Rückweg, bei dem das Ganze dann auch noch bergauf geht…

Abendessen: War gut

Nach diesem höchst erfolgreichen Tag haben wir zumindest gut gegessen: Gleich ums Eck vom Motel Stege ist das Hotel Møen, in dessen Hinterhof man sehr schön sitzt. Machbar leider nur bei schönem Wetter, als Rollstuhlfahrer kommt man, soweit wir gesehen haben, nicht rein. Das Essen war aber wirklich lecker. Wenn Euch das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, ist das Hotel Møen sehr zu empfehlen.