Nach dem eher durchwachsenen Tag auf Møn ging es weiter nach Marielyst. Um Hügel- und Schilderprobleme auf Møn zu umgehen, haben wir uns für den Anfang für die Memmenroute auf der Bundesstraße 287 nach Bogø entschieden und diese Entscheidung nicht bereut. Die Straße war nur relativ schwach befahren (vielleicht hatten wir hier auch nur Glück…) und hat nur seichte Steigungen, die Landschaft ist trotz Bundesstraße schön.

Verpasst haben wir ein paar Hügelgräber an der Originalstrecke, aber das sind nach Schiffe_Hafenden Erfahrungen einer Hügelgrabkennerin halt… Hügel. Dass das ein

Warten auf die Fähre in Bogo

Warten auf die Fähre in Bogø

Hügelgrab ist, erschließt sich dann aus den Erklärtafeln. Ohne Probleme und bei optimalem Radfahrwetter erreichten wir Bogø, von wo man mit einer kleinen Fähre nach Stubbekøbing übersetzt.

Hier hatten wir dann unsere Frühstückspause, denn die Fähre fährt stündlich und wir haben sie gerade abfahre sehen. Auf die Fähre kommt man auch mit dem Handbike problemlos und ist nach einer kurzen Fahrt über den Grønsund in Stubbekøbing.

Allee auf dem Weg nach MarielystAb hier wird es dann richtig schön. Der Radweg führt lange Zeit direkt an der Küste entlang, teilweise durch schöne Alleen. Die Wege sind teilweise geschottert, aber gut befahrbar, die Anstiege flach. Später geht es dann durch sehr urtümliche Mischwälder, auch überwiegend auf unbefestigten Wegen, die aber weiterhin gut befahrbar sind.

Der Weg geht größtenteils weiter nahe der Küste entlang, so dass man durch die Bäume immer wieder Blicke aufs Meer erhaschen kann – einfach schön. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass man (bei gutem Wetter) die Mittagshitze im Wald verbringt, für die hitzeempfindlichen ein großer Vorteil.

Boot auf dem Weg nach MarielystBei Ulslev geht der reguläre Radweg Nr. 9 weiter nach Nykøbing, während Radweg Nr. 8, der bisher parallel gelaufen ist, nach Marielyst abzweigt. Da unsere heutige Unterkunft in Marielyst liegt, folgen wir ab hier Radweg Nr. 8, der ab dem Abzweig eher unspektakulär ist.

Selbst die Unterkunft begeistert uns an diesem rundum gelungenen Tag. Gebucht haben wir Bed & Breakfast im Oldfruen, bekommen haben wir ein halbwegs zugängliches, sehr geräumiges

Appartement im Oldfruen in Marielyst

Appartement im Oldfruen

Apartment mit kleiner Küche und Terrasse zu einem verhältnismäßig günstigen Preis. Halbwegs zugänglich wegen des tiefen Schotters vor dem Eingang und der hohen Schwelle vor der Tür, die man am Besten mit dem Bike überwindet (das geht aber problemlos), im Apartment ist alles kein Problem.

Hier also eine klare Empfehlung, hier könnte man es auch länger zum Urlaub aushalten, zumal Marielyst DAS Badeparadies von Dänemark ist…