Huckelpiste? Nein danke!

Die erste Hälfte des Radweges von Neustrelitz nach Fürstenberg ist laut Reiseführer von unbefestigtenen und für Anhänger zu engen Pfaden bzw. laut Internet von Strecken geprägt, die  nur von erfahrenen Mountainbikern mit Spaß befahren werden können. Das klang nicht so, als ob wir mit Handbikes und Anhängern große Chancen haben würden. Insofern waren wir hier hauptsächlich damit beschäftigt, Umfahrungen zu finden.

Rennstrecke und Verfahrpotential

Zwischen Wesenberg und Wustrow bedeutete das leider, dass wir auf der recht gut befahrenen Bundesstraße unterwegs waren, mit Autofahrern, die uns sportlich auf der kurvigen Strecke überholt haben. Zwischen Wustrow und Strasen haben wir dann man wieder ein paar Bonuskilometer gedreht, wir fanden die Beschilderung der Straße nicht unbedingt eindeutig. War ja aber auch nicht der Originalradweg.

Wer die Umfahrung auch nimmt: In Wustrow müsst Ihr links auf die Kopfsteinpflasterstraße abbiegen, nicht auf dem schönen Asphalt weiterfahren…

Urwald vor Fürstenberg

„Urwald“ vor Fürstenberg

Teil 2 der Strecke – zum Glück wieder Radweg

Ab Strasen ging es dann wieder auf dem Originalweg wieder, der ab da gut befahrbar und landschaftlich schön ist.

Übernachtung: Jugendherberge Ravensbrück

Übernachtet haben wir diesmal in der Jugendherberge Ravensbrück. Es ist klar, dass eine Jugenherberge kein Hotel ist, den Unterschied merkt man ja auch am Preis, unser Zimmer war aber groß, sehr sauber und wirklich rollstuhlgerecht, außerdem waren sowohl die Herbergsmutter als auch der „Putzmann“ sehr nett, auch hier wieder eine Empfehlung.

Die Jugendherberge grenzt direkt an die Gedenkstätte Ravensbrück, eine Übernachtung kann also gut mit einem Besuch der Gedenkstätte verbunden werden. Es lohnt sich, ist aber sehr bedrückend.

Gegessen haben wir in Fürstenberg am Yachthafen, das Essen ging so, man sitzt da aber sehr schön am Wasser.