Hotel Tivoli

Buchen und fluchen – der Start ist erstmal schlecht

Gebucht haben wir ein barrierefreies Zimmer im Hotel Tivoli, Schriftzug Tivolinach unseren Recherchen eines der für Kopenhagener Verhältnisse günstigeren Hotels, die barrierefreie Zimmer anbieten. Theoretisch jedenfalls, denn als nach unserer Ankunft die Verwirrung an der Rezeption stieg stellte sich heraus, dass bei der Reservierung die Info, dass wir ein barrierefreies Zimmer gebucht hatten, leider leider verloren gegangen ist. Alle barrierefreien Zimmer waren natürlich ausgebucht… super Start.

Nicht barrierefreies Badezimmer - ging aber für uns

Das Bad im nicht barrierefreien Zimmer

Nach Inspektion des „normalen“ Zimmers beschlossen wir, dass wir auch damit klar kommen, ideal ist das aber sicher nicht. Also lasst Euch bei der Buchung um Himmels Willen bestätigen, dass ein barrierefreies Zimmer reserviert ist, ich konnte auch beim wiederholten Durchlesen des Mailverkehrs nicht herausfinden, wo ich etwas falsch gemacht haben soll.

Ansonsten passt alles

Sonst ist das Tivoli aber ein Hotel, das für Rollstuhlfahrer zu empfehlen ist. Das Personal ist überwiegend hilfsbereit, drängt sich aber nicht auf (das heißt: ab und zu muss man nachfragen). Die Zimmer sind sauber und die barrierefreien Zimmer sind auch geräumig genug.

Das Frühstück, das in unserem Angebot inklusive ist, ist in Ordnung. Frühstück gibt es im riesig großen Kongresssaal als Buffet, trotz der Größe ist die Akustik zum Glück recht angenehm und auch bei vielen Frühstücksgästen wird es nicht zu laut. Das Buffet ist guter Hotelstandard, nichts weltbewegendes, aber jeder sollte was für seinen Start in den Tag finden (zum Glück auch frisches Obst, Müsli, Joghurt und so). An die Sachen, die im oberen Bereich aufgebaut sind, kommt man allerdings nicht ohne Hilfe heran, und diese Hilfe muss man dann auch recht aktiv suchen.

Großer Pluspunkt: die Gepäckaufbewahrung

Eine längere Handbiketour mit eigenem Gepäcktransport bringt halt doch einen Haufen Zeug mit sich, der erst mal untergebracht werden will. Da wir weder das Zimmer mit unseren Handbikes teilen noch die guten Stücke am hoteleigenen Fahrradständer dem Niesel- bis Dauerregen sowie neugierigen Touristen aussetzen wollten, waren wir sehr froh über den riesigen Raum zur Gepäckaufbewahrung, in dem wir die Handbikes lassen konnten.

Der Aufzug: Auf Rekordjagd

Ärgerlich sind die Aufzüge. Vier Aufzüge (eigentlich, einer war offensichtlich defekt) für zwölf Stockwerke bei gut ausgebuchtem Hotel bedeutet zu Stoßzeiten warten. Lange warten. Wenn Du es nicht ändern kannst, mach einen Sport draus: Ich habe gewonnen. 17 Minuten, bis ich zum Frühstück kam. Da wurde dann allerdings schon sehr bald wieder abgebaut. Tja…